"In Search of Identity" - Europa zu Gast am LGH

Das Comenius-Projekt wurde von der EU ins Leben gerufen und soll für ein besseres gegenseitiges Verständnis der Schulen und Schüler innerhalb der europäischen Union sorgen. Dazu werden innerhalb der einzelnen Schulen mit ausgesuchten Gruppen Projekte durchgeführt, deren Ergebnisse zu Treffen an den beteiligten Schulen mitgebracht werden, wo dann weitere, thematisch fokussierte Projekte durchgeführt werden. Während des gesamten Projekt wird - mündlich und schriftlich - in englischer Sprache kommuniziert.

Im Rahmen dieses Projektes hatten wir am LGH in der Woche vor den Faschingsferien vom 13.-16.02. Besuch von Schülern aus Italien, Frankreich, England und Norwegen. Am Montag ging es vor allem darum sich kennen zu lernen. Zu Beginn begrüßte Frau von Manteuffel unsere Gäste. Im Vorfeld des Treffens wurden an den einzelnen Schulen Essay-Wettbewerbe zum Thema "Identity" durchgeführt. Die jeweiligen Gewinner-Essays wurden nun vorgestellt und eine Jury kürte den besten Essay.

Danach mussten wir in Gruppen zu einer Aussage Stellung beziehen um dann später auf der Bühne gegenüber den anderen unsere Meinung zu verteidigen. Am Nachmittag präsentierten die einzelnen Nationen ihre vorbereiteten Koffer zum Thema "Adolescence". Später hatten wir dann die Aufgabe uns in kleineren Gruppen Geschichten dazu auszudenken.

Am Dienstag absolvierten wir verschiedene Workshops. Zuerst präsentierten die einzelnen Schulen ihre Schulhymnen. Dann fanden unter der Leitung von Herrn Hahn und Vivien Geldien (Klasse 10a) zwei verschiedene Musikworkshops statt. Angeleitet von Herrn Hahn mussten zwei Gruppen zu vorgegebener Musik Liedtexte finden und dann performen.

In der anderen Gruppe, unter der Leitung von Vivien, entstand eine eigene "Comenius-Hymne". Am Nachmittag wurden Theater-Workshops unter der Leitung von Herrn Staudacher, Herrn Röhricht und Frau Kadau durchgeführt. Danach konnten unsere Gastschüler, geführt von Schülern des LGH, die Innenstadt von Gmünd besuchen und erkunden.

Am Mittwoch fuhren wir nach Stuttgart und führten eine Rallye im Mercedes-Benz-Museum durch. Am Nachmittag hatten wir noch einige Stunden Freizeit in der Stadt.

Donnerstag übten wir noch einmal alle Beiträge für den Schulabend. Nach dem sehr ausgedehnten Schulabend gab es dann noch eine Abschlussparty für alle am Projekt Beteiligten.

Ich denke, das Projekt hat allen Teilnehmern etwas gebracht. Wer von uns hätte schon gedacht, dass er jemals einen Norweger kennen lernen würde, oder dass es so etwas wie eine "awkward turtle" gibt? Wir haben von unseren europäischen Nachbarn viel erfahren und manche Eigenheiten gesehen, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten in einer gemeinsamen Sprache.Interessant war, wie Schüler anderer Länder in Europa sich ausdrücken und welche Anliegen ihnen wichtig sind.

Mit Sicherheit haben alle von uns auch irgendein Wort in einer anderen Sprache gelernt, das wir nie wieder brauchen werden. Aber wir haben auch alle viele neue Freunde gewonnen. Das Projekt war daher ein voller Erfolg. Abschließend möchte ich mich noch bei allen unterstützenden Lehrern bedanken, vor allem aber bei Herrn Schäfer und Frau Kadau, den beiden Hauptverantwortlichen für diese großartige Comenius-Woche.

Simone Münch, 10a

09.03.2012

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