LGH bei Jugend forscht erfolgreich

Am Freitag, den 10.02.2012, startete das aus 10 Schülerinnen und Schülern bestehende LGH-Team sehr früh um 5.45 Uhr in Richtung Ulm, um in der Donauhalle am Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" teilzunehmen.

Da das LGH immer ein recht großes Team stellt, werden wir nicht immer dem "naheliegendsten" Regionalwettbewerb zugeordnet. Die Stände waren schnell aufgebaut und gestaltet und bereits ab 9 Uhr fanden die Befragungen der Juroren statt, welche die schriftlichen Ausarbeitungen bereits vier Wochen vorher zugesendet bekamen. Den Nachmittag verbrachten alle 79 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (bei insgesamt 39 Wettbewerbsbeiträgen) mit Bowling und hatten hier Gelegenheit, sich untereinander und ihre Arbeiten kennenzulernen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es für die weiter Gereisten zur Übernachtung in die Jugendherberge.

Am Samstagvormittag kamen die Juroren noch einmal an die Stände, um Tipps für spätere Arbeiten bei Jugend forscht zu geben. Danach wurden alle Arbeiten im Foyer der Donauhalle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Besucher, Eltern, Betreuer und Pressevertreter konnten sich diese ansehen und es wurden viele interessierte Fragen gestellt.

Pünktlich um 15 Uhr begann die Preisverleihung und die Spannung stieg an, wer welchen Platz errungen hatte (die Regionalsieger werden dabei traditionell bereits am vorherigen Abend bekannt gegeben).

Für das LGH wurde dies ein sehr erfolgreiches Ereignis, hier die insgesamt sehr guten Ergebnisse:

  1. Carla Rieger erreichte bei Jugend forscht/Arbeitswelt mit einem Strom erzeugenden Schuhabstreifer einen 2. Platz.
  2. Jan Ternberger, Joesphine Pötzsch und Michael Sonner erreichten bei Jugend forscht/Geo- und Raumwissenschaften mit einer Simulation des Wandels zur Elektromobilität einen 2. Platz
  3. Leon Harbecke erreichte bei Jugend forscht/Mathematik und Informatik mit Polynomen 3. Grades mit rationalen charakteristischen Punkten einen ersten Platz und ist damit im März im Landesfinale - herzlichen Glückwunsch!
  4. Christian Hansch erreichte bei Jugend forscht/Mathematik und Informatik mit Untersuchungen zum Zusammenhang einer permutationsfreudigen Zahl mit periodischen Brüchen einen 3. Platz.
  5. David Selnar erreichte bei Jugend forscht/Physik mit einem selbst entwickelten und gebauten Windkanal einen 2. Platz.
  6. Kilian Nowak, Jessica Paproth und Julian Friedel erreichten bei Schüler experimentieren/Physik mit selbst gebauten Segelfliegern aus Depafit-Platten ebenfalls einen 2. Platz.

Damit waren alle 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LGH auch Preisträger - herzlichen Glückwunsch!

Durch das sehr gute Gesamtergebnis wird das LGH als erfolgreichste Schule in einem Regionalwettbewerb zum dritten Mal in Folge mit dem CTS-Schulpreis über 1000 Euro geehrt. Das Geld steht zukünftigen Projektarbeiten im Rahmen von Wettbewerben zur Verfügung. Zwei der Projekte wurden im Rahmen des Erfinderclubs am LGH erstellt, zwei andere sind Ergebnisse der Arbeit in der Mathematik-Spitzenförderung an unserer Schule. Die Simulation des Übergangs zur Elektromobilität entstand in Kooperation mit der Firma Ricardo aus Schwäbisch Gmünd, bei der Herr Feulner uns in vielen Sitzungen mit viel Rat und Fachwissen hilfreich zur Seite stand. Carla Rieger erarbeitete ihr Projekt selbständig zu Hause.

Die großen Erfolge unserer Schülerinnen und sollten uns aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass viele zweite Plätze ohne die Vergabe eines ersten Platzes (und damit der Teilnahme am Landeswettbewerb) durch die Juroren vergeben wurden. Das wiederum bedeutet, dass für einen Regionalsieg eine Arbeit in sehr hoher Qualität und mit einem noch größeren Forschungsanteil erwartet wird. Daraus lässt sich für zukünftige Jugend-forscht-Arbeiten ableiten, dass diese ein Ergebnis längerfristiger Forschungsarbeit (nach Möglichkeit schon im Frühjahr des Wettbewerbsjahres beginnend) sein sollten.

Abschließend möchten wir dem Team der Innovationsregion Ulm e.V. um Frau Knapp und Herrn Roosz für die sehr gute Organisation des Wettbewerbs danken sowie Herrn Matanovic für den Transport des Teams.

Lutz Häcker, Kollegium

14.02.2012

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