Festlicher Weihnachtsball

Letzten Donnerstag um 18 Uhr trudelten die ersten Gäste in der Mensa ein. Anhand der reichen Verzierungen des Gebäudes und der vielen herausgeputzten Schüler war es für den aufmerksamen Beobachter wohl nicht schwer herauszufinden, was da im Unipark vor sich ging. Denn alle Jahre wieder steht der Weihnachtsball vor der Tür.

Der natürlich traditionell mit dem Fototermin begann. Dieser zog sich dann jedoch außergewöhnlich lange hin, ob dies allerdings der gestiegenen Schülerzahl oder den zahllosen Sonderwünschen der Schüler geschuldet war, ist wahrscheinlich nicht mehr festzustellen. Letztendlich kamen dann doch alle vor die Linse, ob von der Tanzpartnerin oder dem Tanzpartner davor gezerrt oder freiwillig; einmal mehr wurden alle Weihnachtsballoutfits für die Ewigkeit festgehalten.

Danach konnte Frau von Manteuffel endlich den Ball eröffnen und damit war auch das Büffet freigegeben. Der Moment, auf den einige als einzigen gewartet hatten. Doch leider mussten sich drei Viertel der Festgesellschaft zurückhalten, denn aufgrund der hohen Anzahl an Feiernden, die immerhin an den 300 kratzte, musste ein System eingeführt werden, sodass die Tischreihen nacheinander das Buffet stürmen durften. Am Ende brach so kein heilloses Durcheinander aus, sondern alle stellen sich brav an und warteten, bis sie das Essen erreichten. Dieser Anblick war vor allem verblüffend, vergleicht man ihn mit den Szenen, die für gewöhnlich während des Mittagessens auftreten.

Gut gefüllt mit leckerem Essen und durch viele schöne vor allem musikalische Beiträge in weihnachtliche Stimmung versetzt, stürmten die Schüler die Tanzfläche und schwangen das Tanzbein, mit dem allerdings, vor allem während der Pflichttänze, am ehesten ein Mitschüler oder eine Mitschülerin getroffen wurde. Doch trotz des teilweisen Platzmangels wurde fröhlich gefeiert. Gegen halb eins beendete dann allerdings Herr Exner den Ball, für viele Schüler wohl zu früh, aber angesichts des am nächsten Tag anstehenden Trimesterputzes durchaus vernünftig. Und gemäß dem Satz: "Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist" machten sich alle auf den Weg zurück ins Internat und in die Betten.

Die Fotos stammen von David Müller, Klasse 11.

Denise Tellbach, 12

18.12.2011

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